Qualifikation: Fachkraft zur Prävention innerbetrieblicher Gewalt

Innerbetriebliche, sexualisierte Gewalt wird zunehmend ein Thema in der Öffentlichkeit. Betriebe, die mit und für anvertraute Menschen arbeiten, werden in Zukunft nicht mehr ohne entsprechende Schutzmaßnahmen und Konzepte bestehen können. Kunden, Anvertraute sowie die Auftraggeber der Dienste im Sinne der aufsichtführenden Behörden und Förderer fragen mehr und mehr nach professionellen Konzepten zum Gewaltschutz im Betrieb. Auch die Berufsgenossenschaften legen Wert auf Maßnahmen, die Gewaltprozesse und Schutz vor sexualisierter Gewalt reduzieren.

FJ-Prävention sorgt mit dieser Qualifikation für alle Träger im Feld der Arbeit mit anvertrauten Menschen mit der Ausbildung einer Fachkraft, die über Kenntnisse zu (sexualisierter) Gewalt und der spezifischen Dynamik verfügt, Kompetenzen und Handlungsfähigkeit für Präventionsmaßnahmen sowie Vorgehensweisen bei Vorfällen erlangt. Die Teilnehmenden erhalten grundlegendes Wissen über (sexualisierte) Gewalt, Täterstrategien, Dynamiken, den Umgang mit Betroffenen und vielem mehr.

Die Präventionsfachkraft ist im Betrieb idealerweise die Funktion, die innerbetrieblich Präventionsmaßnahmen koordiniert, begleitet und berät. Sie sorgt für eine fachlich fundierte Herangehensweise des Trägers an mögliche Schutzmaßnahmen und kennt das Modell eines institutionellen Schutzkonzeptes. Sie sorgt mit dafür, dass der Betrieb sich zu diesem Thema professionalisiert und fachlich professionelles Verhalten im Umgang mit Mitarbeitern und Anvertrauten definiert.

Die Qualifizierungsmaßnahme „Präventionsfachkraft“ stärkt die Fachkompetenz und die Handlungsfähigkeit der vom Träger gewünschten Präventionsfachkraft zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt gegenüber schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in Diensten und Einrichtungen mit schutz- oder hilfebedürftigen Menschen.

Innerbetriebliche Gewaltprävention ist ein Baustein des Qualitätsmanagements und ein Qualitätsmerkmal, an dem sich Mitarbeiter und die Menschen orientieren können, die Ihre Betreuungs-, Pflege oder Hilfeleistung in Anspruch nehmen.

Es handelt sich um eine kombinierte Qualifizierungsmaßnahme. Sie beinhaltet eine Präventionsschulung, in der Grundlagen zu (sexualisierter) Gewalt und der Prävention vermittelt werden. Gleichzeitig werden in der Schulung die notwendigen Kompetenzen für innerbetriebliche Professionalisierungsprozesse vermittelt, die der Betrieb benötigt, um ein fachlich fundiertes Maßnahmenpaket zur Prävention zu erstellen. Dies sind

  • Rolle und strukturelle Anbindung im Betrieb
  • Aufgaben einer Präventionsfachkraft
  • Wissen zu Schutzmaßnahmen / Wissen zu institutionellen Schutzkonzepten
  • Hintergrundwissen zur Herangehensweise an ein innerbetriebliches Schutzkonzept – von Step A bis Step Z.
  • Beratungskompetenzen zu innerbetrieblichen Interventionsmaßnahmen nach Vorfällen (sexualisierter) Gewalt
Zielgruppe:

Mitarbeitende, die in ihrer Einrichtung die Aufgabe der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen vor innerbetrieblicher (sexualsierter) Gewalt umsetzen sollen. Auch Leitungen oder Führungskräfte können die Aufgabe der Präventionsfachkraft erfüllen. Sinnvoll ist eine pädagogische, psychologische oder beraterische Ausbildung oder Zusatzqualifikation. Bzw. entsprechende Erfahrungen in innerbetrieblicher Koordination von Entwicklungsprozessen oder angemessene Qualifikation für die Arbeitsfelder Behindertenhilfe, Krankenhilfe oder Altenhilfe, die die Umsetzung der Aufgaben als Präventionsfachkraft ermöglicht. Die Teilnahme für Personen, die sich als freiberufliche Fachkraft zur Gewaltprävention ausbilden lassen wollen, ist selbstverständlich auch möglich.

 

Kosten:  795,-€ je Teilnehmer
Dauer:  3 Tage
Termine und Ort:  Finden Sie hier.
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